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MRT- Bild Sprunggelenk

Osteochondrosis dissecans oder auch Osteonekrose:

 

Als Osteochondrosis dissecans oder Osteonekrose wird das Absterben (Nekrose) begrenzter Gelenkbezirke durch eine umschriebene Durchblutungsstörung des Knochens bezeichnet. Im Verlauf kommt es oft zur Ablösung eines Knochen-Knorpel-Stückes (Dissecat) aus seinem Lager (Mausbett) in den Gelenkraum, in dem es als freier Körper (Gelenkmaus) zu schmerzhaften Einklemmungen und Gelenkblockierungen führen kann.

Darüber hinaus kommt es an der Gelenkfläche zu einer Zerstörung der Oberfläche mit Ausbildung eines Knorpelschadens bis hin zur schmerzhaften Sprunggelenksarthrose.

 

Die Osteochondrosis dissecans (OD) Sprunggelenk ist eine seltenere Erkrankung.

Die Ursache der Osteochondrosis dissecans ist nicht sicher geklärt. Unfälle werden oft als Grund für die OD angegeben, und dann wird die Erkrankung auch daher zum Teil auch als osteochodrale Abscherfraktur, osteochondral lesions oder flake fracture bezeichnet. Durchblutungsstörungen des Knochens oder Stoffwechselstörungen.

 

Von der Osteochondrosis dissecans Osteonekrose sind die oberen Kanten des Sprungbeines betroffen. Die innere Kante ist häufiger betroffen als die Äußere.

 

 

Die meisten Patienten beklagen nur Schmerzen im Bereich des oberen Sprunggelenkes.. Nicht alle osteochondralen Läsionen oder Osteochrondrosis dissecans Erkrankungen sind symptomatisch und machen Beschwerden. Teilweise werden sie als Zufallsbefund entdeckt. Bis zur Abstoßung des Dissekates sind die Schmerzen oft geringfügig, nur unter stärkere Belastung auftretend und die Symptome uncharakteristisch. Die durch den Knorpelabbau ausgelöste Entzündung der Gelenkschleimhaut kann zu Anschwellungen und Gelenkergüssen führen.

 

Einteilung der Osteonekrose oder Osteochondrosis dissecans

 

Stadium I : Knorpelschaden bei bestehender Nekrose des darunterliegenden Knochens

Stadium II : Knorpelschaden mit Einsinken des darunter liegenden Knochens

Stadium III: Komplett abgestorbenes Knochenareal im Verbund

Stadium IV: Komplett losgelöster Erkrankungsherd ins Gelenk

 

 

 

Bei der Osteochondrosis dissecans des Jugendalters erkranken Jungen häufiger als Mädchen. Starke sportliche Belastungen beim Kind scheinen das Risiko der OD zu erhöhen.

 

 

Die Diagnose wird häufig erst spät gestellt, da die Veränderungen im Röntgenbild des Sprunggelenkes erst lange nach der eigentlichen Durchblutungsstörung sichtbar werden. Die Untersuchung sollte  beidseits erfolgen, da die OD am Sprunggelenk in etwa 40% der Fälle beidseits vorkommt.

Die kernspintomotgrafische Untersuchung ist zur Diagnostik der Osteochrondosis dissecans am zuverlässigsten und hilft bei der Stadieneinteilung und ist unserer Meinung bei V. a. eine OD immr notwendig zur genauen Beuteilung des Schadens, seiner Lage und Ausdehnung.

 

 

 

Die Therapie einer OD des Sprunggelenkes richtet sich nach dem Erkrankungsstadium und dem Patientenalter. Im Wachstumsalter ohne Verschluss der Wachstumsfugen und stabilen OD Herden sind konservative Maßnahmen sinnvoll und führen häufig zu einer raschen Ausheilung des Herdes.

 

Beim Erwachsenen ist die Erkankung fast nie einer nicht-operativen Therapie zugänglich. Verschiedene operative Behandlungen stehen zur Verfügung. Diese können zum Teil im Rahmen einer Gelenkspiegelung des Sprunggelenkes durchgeführt werden und ind abhängig vom Stadium und der Ausdehnung des bereits eingetretenen Schadens:

 

1) Anbohrungen des OD Herdes ohne durch den Knorpel zu gehen, sozusagen von hinten (retrograde Anbohrung)

2) Auffüllung des Knochenschadens unter dem Knorpel von hinten (retrograde Spongiosaplastik)

3)Anbohrung des OD Herdes durch den Knorpel

Mikrofrakturierung  (oder auch antegrades Anbohren nach Pridie)

4)Stabilisierung des Fragmentes oder Osteochondrosis dissecans Herdes

5)Osteochondrale Transplantation (sog. OATS) in den OD Herd.

6)Knorpeltransplantation (autologe Knorpeltransplantation)



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