Z.O.N. Zentrum für Orthopädie und Neurochirurgie Stuttgart
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Künstlicher Kniegelenksersatz / Kniegelenksendoprothese

Das Kniegelenk leistet ganze Arbeit

 

Das Kniegelenk ist das größte Gelenk des menschlichen Körpers. Es lässt sich wie ein Scharnier beugen und strecken. Dabei leistet es ganze Arbeit, denn bei jedem Schritt trägt es das gesamte Körpergewicht. Das Kniegelenk besteht aus dem Oberschenkel-
knochen, der Kniescheibe und dem Schienbein. Das Wadenbein ist zwar seitlich mit dem Schienbein, nicht aber mit dem Kniegelenk verbunden. Oberschenkel und Schienbein passen mit ihren Gelenkflächen nicht aufeinander. Um dies auszugleichen hat es Knorpelscheiben im Gelenk, den Innen- und Außenmeniskus.

 

 

Diese Menisci dienen auch als Stoßdämpfer. Dann umschließt noch eine Gelenkkapsel das Gelenk. Die Kapsel ist innen mit einer Schleimhaut (Synovialis) ausgekleidet, die die Gelenksflüssigkeit (Synovia) produziert. Diese Gelenkschmiere dient zur Ernährung der Strukturen im Gelenk.


 

Was passiert bei einer Arthose?

 

Zu den häufigsten Arthroseformen gehört die Kniegelenksarthrose (Gonarthrose). Arthrose bedeutet Knorpelverschleiß: ein Gelenk verschleißt, wenn die Knorpel, die die Gelenkenden bedecken, durch Reibung rau werden und sich regelrecht abreiben.

Die Folge sind häufig Knieschmerzen bei Belastung, aber das Knie schmerzt häufig auch in Ruhe

 

Dabei entsteht gelegentlich auch eine Entzündung als Ursache der Kniegelenkschmerzen. Häufige Ursache sind Überlastungen etwa durch Übergewicht, aber auch erbliche Faktoren spielen eine Rolle. Aber auch jüngere Menschen trifft es, besonders wenn sie durch viel oder einseitigen Sport ihre Gelenke stark beanspruchen kann die Arthrose betreffen und zu Kniegelenkschmerzen führen.


Es ist normal, dass sich im Laufe der Jahre der Knorpel immer weiter abnutzt und dass sich die Gelenkflüssigkeit verringert, die Folge ist ein Verlust an Elastizität und eine geringere Belastbarkeit. Zunächst ist der Knorpel des Kniegelenkes von der Arthrose betroffen, bei Fortschreiten der Erkrankung verschleißen auch die knöchernen Strukturen. Im Laufe des Lebens machen alle Strukturen des Körpers diesen natürlichen Alterungsprozess durch. Treten jedoch übermäßige Abnutzungserscheinungen (Arthrose) auf, oder tritt ein frühzeitiger Verschleiß auf, so gilt dies als krankhafte Veränderung, die in aller Regel einer Behandlung bedarf.
Man unterscheidet zwischen der primären (durch natürlichen Verschleiß und Alterungsprozesse hervorgerufene) und der sekundären Arthrose, die durch fehlerhafte Belastung entstanden ist.

Dazu gehören übermäßige Kniebelastungen wie Leistungssport, Fehlbelastungen wie Übergewicht, nicht richtig verheilte Knochenbrüche und Verletzungen.
Röntgenaufnahmen des Gelenkes zeigen das Ausmaß der Abnutzungserscheinungen bzw. dienen um die Arthrose in verschiedene Stadien einteilen zu können. Oft deutet eine Verschmälerung des Gelenkspaltes indirekt auf einen dünneren Knorpelbelag.

 

Die Gelenkspiegelung ist hier ein operativer Eingriff, bei dem zumeist sofort behandelt wird. In der Fachsprache heißt diese Spiegelung Arthroskopie, eine Untersuchung von Gelenken mit einem Spezialendoskop – einer kleinen Kamera, dem Arthroskop.

 

Die wichtigste Alternative für die Arthroskopie ist die Kernspin-Tomografie (MRT, Magnet-Resonanz-Tomographie). Ein großer Vorteil dieser Untersuchungsmethode ist, dass sie ein sehr schonendes Verfahren ist. Hier können der Knorpel als auch der Meniskus genau beurteilt werden.

 

 

Ist die Arthrose  im Knie weit fortgeschritten und bestehenen dauerende Knieschmerzen, so hilft oft nur noch die Implantation eines künstlichen Kniegelenkes (Kniegelenkersatz). Hier sind die Erfahrungen in der Kniegelenks- Endoprothetik heute schon sehr groß und die Belastbarkeit dieser künstlichen Gelenke für das Knie hat sich in den letzten Jahren mehr und mehr verbessert, so dass man heute für alle verschiedenen Arten und Deformierungen durch die Arthrose passende Gelenkersatze implantieren kann.

 

 

 

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